Nora Sänger

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Nora Sänger

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Video von Nora hier:

"I AM INTO NIRVANA / THEIR MUSIC INFLUENCED ME / SO DID MARIAH CAREY / IT´S THE TRUTH ABOUT ME ..."

Diese Zeilen aus ihrem Song "Authenticity" beschreiben sie am besten, findet die Hamburger Sängerin und Songwriterin Nora Sänger. "Zwischen Mariah Carey und Nirvana liegen Welten, aber all diese Welten geben mir etwas." Wir nehmen an, dass ihr in einer dieser Welten Shania Twain & Co. über den Weg gelaufen sein müssen. Aber das verneint die sympathische Blondine.


"Meine größten musikalischen Idole sind Whitney Houston, Courtney Love und Carole King." Und die Spuren aller drei Künstlerinnen sind in Noras Musik zu hören: der Stil ihrer gesanglichen Gestaltung steht sicherlich in der Tradition von Ms Houston. Ihre ehrlichen und introspektiven Texte sprengen den Rahmen des herkömmlichen Popballadengesäusels - hier mag Courtney Love ihren Einfluss ausgeübt haben. Und Noras musikalische Handschrift, die Art, wie sie Harmonien aneinanderreiht und Melodien baut, erinnert immer wieder an das Handwerk von Carole King.


"Ursprünglich wollte ich immer ein klip und klarer Pop-Act sein. Kompositorisch kann ich glaube ich gar nicht anders, als wohlklingende, gut nachvollziehbare Melodien zu kreieren." Aber typbedingt fühlt sich die Musikerin, die ihr Studium an der SängerAkademie Hamburg und im Popkurs der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (aus dem u.a. schon Seeed, Revolverheld und Frida Gold hervorgegangen sind) absolviert hat, in der Pop-Schiene nicht wohl. Der Charme, der von Nora und ihrer Musik ausgeht wenn man sie ganz pur am Klavier erlebt, geht bei vielen Versuchen, ihre Songs im Tonstudio in ein poppiges Gewand zu kleiden, verloren.


Auf der Suche nach einem ehrlichen, erdigen Sound für ihre Songs lernt Nora vor zwei Jahren bei einem Studiojob Nils Tuxen kennen, Steelgitarrist für Truck Stop, Texas Lightning, und generell Experte in all things Country. "Irgendwie hatten wir gleich einen Draht zueinander. Und Americana, Folk, Country & Co. gefielen mir schon seit langem - ich hatte diese Stile für mich nur nie in Betracht gezogen. Aber als ich dann die vielen wunderschön klingenden Country-Gitarren wie z.B. Dobros oder Mandolinen und besonders die Pedal Steel so direkt zu hören bekam - da war es dann irgendwie schon ein bisschen um mich geschehen." schmunzelt die Sängerin. Außerdem erfuhr Nora in der Autobiografie von Carole King, dass in der Singer-Songwriter-Szene im L.A. der späten 60-er und 70-er Jahre eine Verbindung zwischen Singer/Songwriter und Folk und Country bestand. "Da hat's irgendiwe Klick gemacht. Ich habe mich plötzlich total zu der Art und Weise, wie Musik damals auf Band gebracht wurde, hingezogen gefühlt: Eine Band kommt ins Studio und spielt gemeinsam Songs ein. Kein Beat-Gebastel am Computer oder so."


Für eine solche Studiosession kann Nora III:30, ein aufstrebendes Team aus Musikern und Produzenten, und natürlich Nils Tuxen begeistern. Und so werden fünf von Noras Kompositionen zu Musik, die sich durch Authentizität und Persönlichkeit auszeichnet, und die hierzulande vermutlich nicht so schnell ihresgleichen findet. Folk und Country verbinden sich mit modernem, urbanem Songwriting.


"Zum ersten Mal fühle ich mich richtig wohl mit meiner Musik", resümiert Nora. "Ich empfinde mich in diesem für mich neu definierten musikalischen Feld glaubwürdig. Und das ist für mich das allerwichtigste."


Angenehm ist für sie außerdem, dass ihre englischsprachigen Texte vor dem Hintergrund des Americana-beeinflussten Sounds selbstverständlich rüberkommen. Etliche Male haben Drahtzieher der Musikbranche sie dazu bringen wollen, als deutsche Künstlerin doch bitte auf Deutsch zu singen. "Ich habe immer Englisch gesungen, schon bevor ich Englisch konnte. Mithilfe eines Wörterbuchs habe ich meinen ersten englischen Liedertext als Achtjährige geschrieben. Für mich fühlt sich Englisch beim Singen natürlich an."


Wen möchte die humorvolle Musikerin mit dem Hingucker-Nachnamen mit ihrer Musik ansprechen? "Grundsätzlich erstmal jeden, dem sie gefällt. Musik hat immer eine subjektive Komponente, die sich einfach nicht erklären lässt. Darüber hinaus bin ich eine junge Frau, die sich genau die gleichen Fragen stellt wie wahrscheinlich jeder junge Mensch: Was will ich? Was macht mich glücklich? Wo und bei wem finde ich Liebe? Sehe ich gut genug aus? Bin ich ausreichend gebildet? Sehen meine Mitmenschen durch meine Schminke durch, direkt auf meine Schwächen?" Diese und ähnliche Fragen sind er Motor, der Nora dazu bringt, Songs zu schreiben, in denen sich sicherlich der ein und andere wieder findet. Und selbst wenn nicht, so gibt es genügend Komponenten an Nora Sänger, die man als Zuhörer genießen darf: abwechslungsreiche Songs mit eingängigen Melodien, Noras schöne Stimme und Vokalphrasierungen, und nicht zuletzt ihre natürlich Art, die sich hinter einem wirklich attraktiven Äußeren verbirgt.

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